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Tipps für Hydrokulturen

Auch bei Hydrokulturen gilt es Spielregeln zu beachten.

Wasserstand
Die Wichtigste ist, den Wasserstandsanzeiger bis auf „Null“ absinken zulassen und erst nach ein paar Tagen wieder aufzufüllen. Damit ist sichergestellt, das das Wurzelwerk gut durchlüftet ist. Denn da wo immer Wasser ist, kommt keine Luft dran und dann faulen die Wurzeln. Die Pflanze vertrocknet.

Wasser
Benutzen Sie nur Wasser das Zimmertemperatur hat. Kaltes Leitungwasser hat oft nur 80 C. Der Wurzelballen aber über 200 C. Die Differenz tut den Pflanzen nicht gut.

Wasserverbrauch
Der Wasserverbrauch hängt maßgeblich vom der Lichtmenge ab. Lange Tage bedeuten viel Licht, viel Licht bedeutet viel Wachstum und viel Wachstum braucht viel Wasser. Der Wasserverbrauch im Winter beträgt nur noch 50% des Sommerverbrauches.

Düngen
Pflanzen brauchen Nährstoffe. Für Hydrokulturen bieten sich zwei Möglichkeiten an. Am einfachsten geht es mit dem Feststoffdünger Levatit HD 5. Das sind goldene Körner, die auf die Tonkügelchen gelegt werden und dann beim Gießen eingespült werden.

Diese Methode funktioniert so lange, wie der Feststoffdünger vom Gießwasser bis auf den Boden des Pflanzgefäßes gespült wird. Der Dünger muss im Wasser schwimmen um die in ihm gebundenen Nährstoffe freizusetzen. Im Laufe der Zeit bildet sich ein so dichtes Wurzelwerk im Hydrokulturgefäß, dass die goldenen Kügelchen nicht mehr bis auf den Boden gespült werden. Sie bleiben im Wurzelwerk hängen und können, weil sie nicht im Wasser schwimmen, ihre Nährstoffe nicht freisetzen. Abhilfe bietet ein Düngerohr, das aber von Anfang an mit eingebaut werden muss. Die zweite und preiswertere Alternative ist Flüssigdünger. Dieser wird dosiert dem Gießwasser zugegeben und kommt garantiert dorthin, wo er hingehört.

Wir können Ihnen anbieten: 500ml Konzentrat im Dosierspender zum Preis von 5,80 € (Nachfüllung 1,90 €) für ca. 350 Liter Gießwasser. Oder im 3 Liter Kanister zum Preis von 21,98 € (Nachfüllung 9,98 €). Alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.


Schädlingsbekämpfung

Bis auf wenige Ausnahmen gibt es bei Zimmerpflanzen zwei Schädlingsfamilien:
Läuse und Spinnen

Tripse (Läuse), so lang wie ein Komma (,), leben auf der Blattunterseite. Die Blätter einer befallenen Pflanze werden ausgesaugt und erscheinen deshalb auf der Oberseite silbrig. Tripse sind in der Lage eine Pflanze binnen einer Woche auszusaugen.

Wollläuse bilden kleine, weiße Wollkügelchen, die bei Berührung am Finger hängen bleiben und Fäden ziehen. Wollläuse sind lange nicht so agressiv wie Tripse.

Schmierläuse und Schildläuse erkennen Sie sehr leicht. Sie verkleben rund um die befallenen Pflanzen alles. Der Pflanze gegenüber sind Sie nicht so agressiv wie Tripse.

Gegen Läuse gibt es ein probates Mittel. Confidor von Bayer. Dieses Pulver geben Sie ins Gießwasser und gießen die Pflanze, die es dann aufnimmt. Leider ist dieses Mittel im Handel nicht erhältlich. Im Bedarfsfall senden Sie und eine e-Mail (reifer@tesionmail.de). Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Die rote Spinnen, die kleiner ist als ein Stecknadelkopf, lebt auf der Blattoberseite und dort am liebsten auf der Licht zugewandten Pflanzenseite.

Spinnmilben sind erheblich leichter an den von Ast zu Ast gesponnen Netze zu erkennen. Beide Spinnarten sind schwierig zu beseitigen. Wir benutzrn dazu ENVIRepel, ein Knoblauchkonzentrat, das mit Wasser verdünnt, zerstäubt wird.

100 ml, ausreichen für ca. 15 Liter sprühfertige Lösung, kosten 15 Euro.
Die Nachfüllpackung 7 Euro. Alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.